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MUSIK UND VERMITTLUNG

Im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit des Pianisten und Komponisten Stephanos Katsaros steht die Vermittlung von Musik, insbesondere die Vermittlung von Musik an Kinder und Jugendliche. Von 2021-2024 hatte er die Künstlerische Leitung der Musikschule Hamburger Musikum inne. Seit 2023 ist er musikalischer Leiter des Jungen Ensembles Musiktheater (JEM). 2023 rief er gemeinsam mit der Regisseurin Antonia Rehfueß das partizipative Projekt “Safe Spaces” eine Kooperation mit den Familienhelden ins Leben, mit dem sie an diversen Grundschulen in sozialen Brennpunkten gastierten. 

Ein weiterer Schwerpunkt des Wirkens von Stephanos Katsaros liegt in der Entwicklung multimedialer Konzertformate, die gezielt für Familien konzipiert sind. Durch die Verbindung von Musik, Sprache, szenischen Elementen und visuellen Medien schafft Stephanos Katsaros innovative Konzertformate, die klassische Musik auf unmittelbare und zeitgemäße Weise erlebbar machen. Ergänzend dazu komponiert er Werke für Kinder und Jugendliche, die deren Lebenswelt aufgreifen und ihnen einen eigenen Zugang zur klassischen Musik eröffnen.
 

PROJEKTE

Der verlorene Ton

Eine ganze Schule, eine Oper! Die neue Kinderoper von Stephanos Katsaros.

 

PREMIERE: 26.06.2026

„Der verlorene Ton“ ist ein Musiktheaterstück für die 2., 3. und 4. Klasse, das Musik, Theater und Bewegung miteinander verbindet. Im Mittelpunkt steht eine einfache, aber große Frage: Was passiert, wenn ein Ton fehlt – und wo entsteht Musik eigentlich? Ausgehend von dieser Idee begeben sich die Kinder auf eine Reise durch die Musikgeschichte. Sie begegnen verschiedenen musikalischen Epochen, erleben unterschiedliche Klangwelten und entdecken, dass Musik ganz unterschiedliche Formen annehmen kann: streng und geordnet, gefühlvoll und dramatisch, rhythmisch und modern. Musik wird dabei nicht erklärt, sondern gespielt, gesungen, gehört und erlebt. Das Stück ist pädagogisch klar gegliedert und stellt die Teilhabe aller Kinder in den Mittelpunkt: Jedes Kind kommt zu Wort, jede Stimme zählt. So entsteht ein Projekt, das inhaltlich anspruchsvoll und zugleich gut umsetzbar ist. Es stärkt das Selbstvertrauen der Kinder, fördert das gemeinsame Arbeiten und vermittelt auf spielerische Weise: Musik beginnt nicht irgendwo da draußen – sie beginnt in uns selbst. Eng mit dem Unterricht verzahnt, gewinnt das Projekt zusätzliche Tiefe: Jede Klasse nimmt an Workshops teil, in denen Kostüme gestaltet und grundlegende Schauspieltechniken erarbeitet werden. Aus einfachen Materialien entstehen kreative Bühnenbilder, während Ausdruck, Stimme und Präsenz spielerisch geschult werden. Die Workshops sind in den Musik-, Kunst- und Theaterunterricht integriert und verbinden die Fächer sinnvoll miteinander. Gerade dieser interdisziplinäre Ansatz unterstreicht den Charakter des Projekts als Pilotprogramm: Die klare Struktur, die kindgerechte Gestaltung und die enge Verbindung von Unterricht und Aufführung machen es zu einem Modell, das sich auch auf andere Schulen übertragen lässt. Die Erfahrungen aus dieser ersten Umsetzung können dazu beitragen, ähnliche Projekte an weiteren Schulen zu etablieren und kulturelle Bildung nachhaltig zu stärken. Darin liegt die besondere Bedeutung des Projekts: Es zeigt, wie kulturelle Bildung bereits in der Grundschule auf hohem Niveau gelingen kann – nicht als Zusatz, sondern als integraler Bestandteil von Lernen und Persönlichkeitsentwicklung. Die neue Aula der Katholischen Sophienschule bietet dafür den idealen Raum: einen Ort, an dem Kinder sich künstlerisch ausdrücken, gemeinsam wachsen und über sich hinauswachsen können. Die Uraufführung ist daher mehr als nur eine Aufführung – sie ist ein Anfang: für neue Wege im schulischen Lernen, für mehr Kreativität im Bildungsalltag und für die Überzeugung, dass jedes Kind eine Stimme hat, die gehört werden sollte.

Musik und Libretto: Stephanos Katsaros
Regie: Simon Kluth
Kostüme: Simone Kesting


Eine Kooperation mit dem Kulturforum 21 und die Sophienschule, Hamburg

JEM
JUNGES ENSEMBLE MUSIKTHEATER

Seit 2023 ist Stephanos Katsaros musikalischer Leiter des Jungen Ensembles Musiktheater, das 2025 für den OPUS Klassik Preis nominiert wurde. Das Junge Ensemble Musiktheater (JEM) schafft kontinuierliche, kreative Räume, in denen 100
Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Stadtteilen Hamburgs gemeinsam mit professionellen
Künstler*innen interdisziplinär forschen, Musiktheater entwickeln und ihre eigenen Ideen auf die
Bühne bringen. 

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Missa Creationis

eine musikalische Messe für Chor und Jugendorchester von Stephanos Katsaros

PREMIERE: 05.02.2027, Hauptkirche St. Michaelis, Hamburg

Die Missa Creationis op. 16 ist eine musikalische Messe für Chor und Orchester, die die traditionelle Gliederung einer Ordinarium-Messe (Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei) aufgreift und in eine zeitgenössische Musiksprache überführt. Klanglich orientiert sich die Messe an Komponisten wie John Rutter, Arvo Pärt und John Tavener, die in ihrer Musik spirituelle Themen in einer klaren, zugänglichen Tonsprache reflektieren. Ziel ist es, ein groß angelegtes Werk zu schaffen, das junge Musiker*innen aktiv einbezieht und zugleich ein breites Publikum erreicht. Inhaltlich steht die Messe für Themen wie Gemeinschaft, Zusammenhalt und Verantwortung. Die Missa Creationis wurde im August 2025 beim Max Bruch International Music Competition in der Kategorie Chormusik mit dem Goldenen Preis ausgezeichnet.

Musik: Stephanos Katsaros
Regie: Ron Zimmering


Eine Kooperation mit dem Kulturforum 21

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CHORLEITER UND MUSIKLEHRER

Seit September 2025 ist Stephanos Katsaros als Musiklehrer und Chorleiter an der Sophienschule in Hamburg tätig. In dieser Rolle verbindet er seine künstlerische Erfahrung mit einem frühen Bildungsauftrag und setzt sich dafür ein, Kinder bereits im Grundschulalter an klassische Musik heranzuführen. Die unmittelbare Begegnung mit Musik – durch Singen, Hören und gemeinsames Gestalten – schafft dabei nachhaltige Zugänge und prägt das kulturelle Verständnis junger Menschen entscheidend.

Was macht die Biene auf dem Meer?

Ein multimediales Familienkonzert - Musik, Norbert Fröhlich
 

PREMIERE: 24.06.2024

Der große Dichter Reiner Kunze wird 90 Jahre alt.  Anlass genug, sein Buch „Was macht die Biene auf dem Meer?“  als Rezital im „Kleinkunst“- Ambiente auf die Bühne zu bringen.    Norbert Fröhlich schrieb die 33 Gedichte dem vielseitigen Schauspieler Simon Kluth und dem brillianten Piansten Stephanos Katsaros auf den Leib.   Für junge und erwachsene Menschen, die neugierig staunend diese neuartige Symbiose von Sprache und Musik im Kontext der ausdrucksstarken Illustrationen von Horst Sauerbruch erleben möchten.

KATSAROS

Pianist & Composer in Hamburg - Concerts, Projects & Teaching

Copyright © 2026 Stephanos Katsaros. All rights reserved.

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