So., 17. März | Kunstmuseum der Stadt Albstadt

Eröffnungsmatinee im Landenberger-Saal

Ein Wiedersehen mit Musik einem alten Bekannten erwartet die Besucher des Kunstmuseums Albstadt am Sonntag, 17. März, um 11 Uhr: Christian Landenberger hält mit rund 40 Gemälden und Zeichnungen wieder Einzug in den großen Saal.
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Eröffnungsmatinee im Landenberger-Saal

Time & Location

17. März 2019, 11:00
Kunstmuseum der Stadt Albstadt, Kirchengraben 11, 72458 Albstadt, Germany

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Ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten erwartet die Besucher des Kunstmuseums Albstadt am Sonntag, 17. März, um 11 Uhr: Christian Landenberger hält mit rund 40 Gemälden und Zeichnungen wieder Einzug in den großen Saal.

Über Wert und Bedeutung des Wiedersehens mit Christian Landenberger (1862–1927), dem der große Saal im Erdgeschoss des Kunstmuseums Albstadt gewidmet ist, spricht Direktorin Veronika Mertens, die Kuratorin der Ausstellung, nach der Eröffnungsrede von Oberbürgermeister Klaus Konzelmann bei der Vernissage am Sonntag.

Landenbergers Weg führte von frühen Interieurs der 1880er-Jahre hin zur Entdeckung der Landschaft in der Freilichtmalerei, zu deren führenden Vertretern er um 1900 in Deutschland zählte. Motive wie den weiblichen Akt und betende Frauen und Mädchen im Kirchenraum stellte er in sensible Farbräume. "In einer hinreißenden Malerei aus gedeckten Farbtönen konzentriert er sich elementar auf die malerische Aufgabe, mit den Tönen des gedämpften Innenlichts stille, völlig unprätentiöse Momente des Seins zu erfassen", sagt Veronika Mertens.

Bariton Andreas Reibenspies und Pianist Stephanos Katsaros, beide von der Musikhochschule Trossingen, präsentieren bei der Matinee als Lied-Duo Musik, wie sie auch Christian Landenberger und seine Frau geschätzt haben. Wegweiser für die Auswahl war ein Verzeichnis von Landenbergers Schellackplatten-Sammlung: spätromantische Musik, wie sie in bürgerlichen Kreisen zu Anfang des 20. Jahrhunderts geschätzt wurde, darunter Wolframs Arie aus Richard Wagners Tannhäuser, "Die Mainacht" von Johannes Brahms und Franz Schuberts Vertonung von Goethes "Heideröslein", dem Christian Landenberger ein Triptychon gewidmet hat – es ziert als Bleistiftskizze eine der Vitrinen.

Andreas Reibenspies studierte Gesang und Klavier an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe. Nach seinem Debüt 1991 als Mozarts Figaro am Stadttheater in Regensburg sang er an zahlreichen Opernhäusern und bei Festivals europa- und weltweit.

Seine besonderen Vorlieben gelten der Moderne und dem Lied. Von 1989 bis 2003 lehrte Reibenspies Gesang an der Musikhochschule in Karlsruhe und folgte 2002 dem Ruf an die Staatliche Hochschule für Musik Trossingen.

Stephanos Katsaros studierte nach Schule und Studium in Thessaloniki seit 2010 an der Ionischen Universität Corfu und wechselte 2013 mit einem Erasmus-Stipendium nach Deutschland. Nach dem Bachelor-Abschluss im Fach Soloklavier an der Musikhochschule Trossingen setzt er seine Ausbildung seit Herbst 2017 mit einem Masterstudium in Liedgestaltung in Trossingen fort.

 Die Ausstellung ist bis zum 16. Februar 2020 zu den Öffnungszeiten des Kunstmuseums zu sehen: dienstags bis samstags von 14 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags von 11 bis 17 Uhr.

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